Am 29. August hieß es für Z.ART tides: Sachen packen und ab nach Deutschland! Genauer gesagt zum Thriftpark Festival in Düsseldorf.
Für mich war dieser Markt etwas Besonderes. Z.ART tides ist erst nach meinem Umzug in die Niederlande entstanden und gehört für mich mittlerweile total zu meinem Leben hier in Zeeland. Umso schöner war es, meine Sachen dieses Mal mit zurück in meine Heimat zu nehmen und dort zu zeigen, was in den letzten Monaten am Meer entstanden ist.
Zurück in der Heimat
Die meisten Märkte, auf denen ich bisher mit Z.ART tides stand, waren in Zeeland, also dort, wo Muscheln, Strand und Meer sowieso überall dazugehören.
Deshalb war ich tatsächlich ziemlich gespannt, wie meine Sachen in Düsseldorf ankommen würden.
Und genau das war eine der schönsten Erfahrungen an diesem Tag: Z.ART tides funktioniert offenbar auch ein bisschen weiter weg vom Meer.
Es war schön zu sehen, dass nicht nur Menschen, die direkt an der Küste leben oder gerade dort Urlaub machen, etwas mit meinen Arbeiten anfangen können. Auch in Düsseldorf wurden Muscheln ausgesucht, Ideen gesammelt und kleine Stücke Zeeland mit nach Hause genommen.
Irgendwie ein schönes Gefühl zu wissen, dass meine Muscheln jetzt nicht nur in Zeeland und Umgebung verteilt sind, sondern auch ein paar hundert Kilometer weiter weg ein neues Zuhause gefunden haben.
Freunde, Familie und ganz viel Unterstützung
Was den Tag für mich außerdem besonders gemacht hat, waren die Menschen, mit denen ich ihn verbringen konnte.
Seit ich in den Niederlanden lebe, sehe ich meine Freunde und Familie natürlich nicht mehr so selbstverständlich wie früher. Umso schöner war es, einen Markttag in der Heimat zu haben und einige von ihnen dabei zu haben.
Es wurde geholfen, geschleppt, aufgebaut, beraten, zwischendurch gequatscht und natürlich auch viel gelacht.
Z.ART tides ist zwar mein kleines Projekt, aber an solchen Tagen merkt man wieder, wie viele Menschen im Hintergrund mitfiebern, Ideen anhören, Feedback geben oder einfach da sind.
Und dafür bin ich wirklich dankbar.
Feedback, das man online so nicht bekommt
Was ich an Märkten generell besonders mag, ist das direkte Feedback.
Online sieht man natürlich, welche Beiträge gut ankommen oder welche Produkte bestellt werden. Aber es ist etwas ganz anderes, Menschen direkt vor dem Stand zu erleben.
Welche Muschel wird als Erstes in die Hand genommen? Welches Design fällt sofort auf? Was würden die Leute damit machen? Und manchmal kommen dabei sogar Ideen auf, auf die ich selbst vorher gar nicht gekommen wäre.
Beim Thriftpark Festival gab es viele solcher Gespräche und richtig schönes Feedback zu meinen Arbeiten und zum Konzept hinter Z.ART tides.
Gerade weil Düsseldorf eben nicht direkt am Meer liegt, war das für mich besonders spannend.
Es hat mir gezeigt, dass es bei meinen Sachen vielleicht gar nicht unbedingt darum geht, selbst an der Küste zu wohnen. Vielleicht ist es sogar genau andersherum: Gerade wenn das Meer nicht vor der Haustür liegt, ist es schön, sich ein kleines Stück davon nach Hause zu holen.
Neue Kontakte und neue Möglichkeiten
Neben den Verkäufen sind an diesem Tag auch einige interessante Kontakte entstanden.
Ich hatte Gespräche über individuelle Anfertigungen, neue Aufträge und mögliche Kooperationen. Und genau das sind die Dinge, die ich an solchen Veranstaltungen mittlerweile fast genauso spannend finde wie den eigentlichen Verkauf.
Man kommt mit Menschen ins Gespräch, erzählt von der eigenen Arbeit und plötzlich entsteht daraus eine ganz neue Idee.
Einige dieser Gespräche werden mich also auch nach dem Thriftpark Festival noch begleiten und ich bin sehr gespannt, was daraus vielleicht noch entstehen wird.
Ein richtig schöner Tag
Am Ende ging es mit weniger Produkten, dafür aber mit vielen neuen Eindrücken zurück nach Zeeland.
Ich habe mich riesig über jeden gefreut, der an meinem Stand stehen geblieben ist, etwas gekauft, Fragen gestellt oder mir einfach ein paar liebe Worte dagelassen hat.
Und genauso schön war es, Z.ART tides einmal mit in meine Heimat zu nehmen und diesen Tag gemeinsam mit Freunden und Familie verbringen zu können.
Danke an alle, die vorbeigeschaut haben, und natürlich an meine Lieblingsmenschen fürs Helfen und Unterstützen. 🤍
Vielleicht war das also nicht das letzte Mal, dass ich ein bisschen Zeeland mit nach Deutschland gebracht habe.
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